01. November 2006
Premiere für "Canamger" und fast 30mal Dixieland
Dresden. Eine jazzmusikalische "Praline" servieren die Macher des Internationalen Dixielandfestivals eigentlich bei jedem Jahrgang, so auch beim 37. vom 9. bis 13. Mai 2007. Und das, obwohl Festival-Chef Joachim Schlese darauf verweist, dass das bedeutendste europäische Treffen des Oldtimejazz diesmal etwas schlanker sein wird. Premiere hat mit der "Canamger Jazz Band" eine internationale Formation mit Musikern aus Kanada (Vancouver), USA (Washington) und Deutschland (München, Dresden), ganz sicher zur Freude der Enthusiasten. Die Gruppe gehört zu den rund 30 Bands und Solisten aus 13 Ländern, die bei diesem Treffen des traditionellen Jazz das Publikum abermals begeistern wollen. Auf den nahezu 30 Konzerten, Session und anderen verschiedenen Dixieland-Veranstaltungen - von denen rund ein Drittel kostenfrei sind - können die Besucher "Neulinge" wie die Bigband und die Dixieland-Band des Polizeiorchesters Sachsens sowie gern gesehene "alte Bekannte" mit den Paris Washboard, die ungarische Molnar Dixieland Band mit Sängerin Marta Garey und Oscar Klein & Jazzband (nebst drei Damen) erleben. Auch wenn drei Veranstaltungen nicht mehr im Programm sind, so verspricht Joachim Schlese "eine reich gefächerte Palette", womit die Sächsische Festival-Vereinigung derzeitigen Tendenzen enormer finanzieller Belastungen gerecht werden möchte. 800 000 Euro betragen die Grundkosten, "und wir hoffen erneut auf unsere zuverlässigen Sponsoren, Förderer, Spender und Eintrittskarten-Käufer"", so der Festivalchef. Er schaute auch schon bisschen voraus: "Langsam und bewußt bereiten wir uns auf das Jubiläumsfestival 2010 vor. Das 38. ist bereits so gut wie fertig, und das darauf folgende Fest soll die Generalprobe werden für das 40., wo es über eine Woche Dixieland zu feiern gibt."
Klaus Wilk
