08. November 2006

Weiße Weste am hohen Netz

Weiße Weste am hohen Netz

Dresden. Derzeit schaut die Volleyball-Welt nach Japan. Dort finden die Weltmeisterschaften der Damen und später auch der Herren statt. Deshalb pausiert die Bundesliga. Lediglich vier Punkte-Partien absolvierten bis dahin die DSC-Volleyballerinnen. Und die verliefen zur vollen Zufriedenheit von Trainer Arnd Ludwig. Gegen Leverkusen, Köpenick, Rhein-Neckar und WiWa Hamburg wurden glatt mit 3:0 gewonnen. Also eine makellose Bilanz, allerdings gibt Ludwig zu: "Das waren noch keine Gradmesser. Die harten Brocken kommen erst nach der Pause." Stimmt, denn gleich am 24. November müssen die Elbestädterinnen bei den Roten Raben Vilsbiburg ran, dann kommt Münster. Dennoch haben sich die DSC-Damen mit dieser makellosen Bilanz eine gute Ausgangsbasis für das schwere Meisterschaftsjahr geschaffen. Denn in dieser Saison wollen es die Dresdnerinnen endlich packen: "Wir haben immer oben mitgespielt, doch jetzt ist ein Titel mal fällig", lässt auch DSC-Kapitän Jana Müller keinen Zweifel aufkommen. Dafür trainieren die Ludwig-Schützlinge derzeit hart. Nach einem Turniersieg in Klagenfurt bestreiten die DSC-Spielerinnen diese Woche einige gemeinsame Trainingstage mit dem amtierenden Meister und Pokalsieger Schweriner SC in Mecklenburg. Natürlich richten sich aber alle Augen nach Japan, wo mit Corina Ssuschke, Kerstin Tzscherlich und Christiane Fürst immerhin drei DSC-Damen im deutschen WM-Kader stehen. Und alle drei gehören zu den Leistungsträgerinnen im Team, haben sich einen Stammplatz erkämpft. Damit ist übrigens der DSC die Mannschaft mit den meisten Nationalspielerinnen bei den Titelkämpfen in Japan. Ein Beweis der guten Arbeit, die in Elbflorenz geleistet wird.

Tina

Foto: Wenn Christiane Fürst (Bildmitte) am Netz hochsteigt, haben die Kontrahentinnen (hier Hamburg) oft keine Abwehrchance.

Foto: ddbd

Anmeldung