06. Dezember 2006

Schauen und shoppen an drei Sonntagen im Advent

Schauen und shoppen an drei Sonntagen im Advent

Dresden. Irgendwie ist das alles doch etwas schizophren! Da wird über den ach so allgegenwärtigen "Konsumterror" geklagt, da ist die heilige Sonntagsruh' in Gefahr und zum Weihnachtsfest würden ja doch nur die Kassen klingeln und nicht die Glöckchen. Es sei schlimm: Der Kommerz gebe den Ton an, nicht Knecht Ruprecht. Das wolle doch keiner! Keiner? Woher nur kamen dann diese vielen, vielen Menschen, die sich am ersten Adventssonntag nicht nur auf Weihnachtsmärkten drängelten, sondern ebenso durch die Einkaufszentren und jene Geschäfte bummelten, die zusätzlich in den Nachmittagsstunden geöffnet hatten. Das muss am 2. und 3. Advent nicht zwangsläufig auch so sein, aber die Möglichkeit dazu besteht. Und das ist doch gut! Denn wer das nicht will, der bleibt zu Hause. Andererseits: Wenn es sich für den Handel nicht lohnt - das Geschäft zu öffnen ist schließlich keine Pflicht. Warum also klagen?

Hans-Georg Prause

Foto: Farbige Kerzen in allen Größen sind dieses Jahr im Advent der absolute Renner. Egal ob als Adventskranzkerze, als Schmuck für ein Weihnachtsgesteck, im Leuchter oder gar am Weihnachtsbaum - die farbenfrohen Lichtspender schaffen immer eine anheimelnde Atmosphäre.

Foto: ddbd

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