13. Dezember 2006
Kehraus im Rathaus
Dresden. Neue Besen kehren gut. So sagt der Volksmund. Ein neuer Chef wird manches anders (und hoffentlich besser) machen. Kann sein, dass da anfangs kein Stein auf dem anderen bleibt. Ganz so eindeutig ist die Situation im Dresdner Rathaus allerdings nicht. Der aktuelle Oberbürgermeister amtiert nur, d.h. er ist Statthalter auf Zeit. Das ihn selbst das ordentliche Amt gar nicht reizt, hat er öfters durchblicken lassen. Es ist offen, wann ein neuer OB gewählt wird oder ob der alte sogar zurück kommt. Alles eine Frage de Zeit. Warum also jetzt dieses plötzliche Stühlerücken? (Oder ist es doch ein Stühle-unter-dem-Hintern-wegziehen?) Es kann eine rein organisatorische Maßnahme sein, um die Strukturen der Verwaltung zu bereinigen. Nicht mehr ganz so neue Besen kehren vielleicht etwas später, aber dann ebenso gut. Obwohl die alten Besen eben die Ecken kennen...
Hans-Georg Prause
