03. Januar 2007
Dresden erhält ein ZukunftsBild
Die Entscheidung ist gefallen: Kurz vor dem Jahreswechsel kam die Jury von ZukunftsWerk Stadt zusammen, um die 100 aussagekräftigsten und gelungensten Beiträge für das ZukunftsBild Dresden zu ermitteln. Die 13 Jurymitglieder, darunter der 1. Bürgermeister Dresdens, Dr. Lutz Vogel, sichteten in einer Marathonsitzung insgesamt 713 Einsendungen und hatten damit die Qual der Wahl. Die Jury setzte sich aus Vertretern der gesellschaftlichen Bereiche Bürgerschaft, kommunale Institution, Kultur, Wirtschaft und Wissenschaft zusammen. Wichtige Kriterien für die Auswahl der Beiträge waren der Zukunftsbezug, Bezug zur Stadt Dresden, Aktualität, Vielfalt und Innovation. Für City-managerin Elena Wiezorek sind vor allem Beiträge mit städtebaulichem Inhalt interessant: "Ich finde solche Zukunftsvisionen wichtig, die planerisch beachten, dass die Dresdner Innenstadt nicht nur einen Raum für Tourismus, Wirtschaft und Kultur darstellt, sondern auch der ganz normale Lebensraum für Dresdner und gerade für junge Leute und Kinder ist." Die ausgewählten Beiträge werden zum offiziellen ZukunftsBild der Stadt zusammengestellt, das am 17. Januar um 17 Uhr im Lichthof des Rathauses feierlich enthüllt wird. ZukunftsWerk Stadt hatte im Jubiläumsjahr alle Bürgerinnen und Bürger, Organisationen, Institutionen und Gäste Dresdens eingeladen, ihre Visionen und konkreten Ideen für Dresden zu gestalten. "Unsere Erwartungen wurden nicht nur bezüglich der Anzahl der eingereichten Beiträge weit übertroffen. Sie decken thematisch ein breites Spektrum ab und sind gestalterisch anspruchsvoll", freut sich Benedikt M. Hummel, Projektkoordinator von ZukunftsBild. Die Beiträge, die von der Jury nicht ausgewählt wurden, werden als Bilddateien in einer Computer-Stele neben dem 6x6 Meter großen ZukunftsBild zu sehen sein.
Foto: ddbd
