10. Januar 2007
Mädchen auf Platz 1 der Geburtenstatistik
Dresden. Nach Jahren der Männerdominanz schlägt das Pendel zurück: Zwischen 1. Januar und 31. Dezember 2006 kamen in der Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus 724 Mädchen, aber nur 719 Jungen zur Welt. 2005 dagegen hatte es noch einen deutlichen Jungen-überschuss gegeben. In dem Jahr zählte die Klinik 811 männliche und 673 weibliche Neugeborene. Damit kehrt sich zumindest im Uniklinikum ein langjähriger Trend um, nach dem auf 100 geborene Mädchen etwa 106 Jungen kommen. Mit den 1.443 an der Pfotenhauer Straße geborenen Kindern bewegt sich die Geburtenrate an der Uni-Frauenklinik auch 2006 auf hohem Niveau: 2002 waren es erst 1.121 Babys, die hier das Licht der Welt erblickten. Die Geburtenstatistik des Uniklinikums verzeichnet zudem einen leichten Anstieg der Mehrlingsgeburten: 2006 wurden 70 Zwillingspärchen - drei mehr als im Vorjahr - und zweimal Drillinge geboren. Die Geburtshilfe des Universitätsklinikums ist auch bei vielen Dresdnerinnen erste Wahl, die eine ganz normale Schwangerschaft durchlaufen: "Neben der Universitätsmedizin und der unmittelbaren Nähe zur Kinderklinik mit ihrer Neugeborenenstation geben sicherlich unsere hochmodernen Stationen mit den hellen Zwei-Bett-Zimmern den Ausschlag", sagt Klinikdirektor Prof. Wolfgang Distler.
Foto: Auch Dresdens Neujahrsbaby, die kleine Fiona, wurde im Dresdner Universitätsklinikum geboren.
Foto: ddbd
