17. Januar 2007
Späte persönliche Premiere nach einem Probenunfall
Dresden. Der Alptraum eines jeden Schauspielers ist ein Bühnenunfall kurz vor der Premiere. Und genau den musste Günter Kurze durchleben, der im Schauspielhaus die Hauptrolle spielen sollte in Arthur Millers modernem Klassiker "Tod eines Handlungsreisenden". Bei einer Probe brach er sich einen Zeh... Christoph Hohmann sprang für ihn ein und spielte die Rolle mit Bravour. Doch am 19. Januar ist es nun endlich soweit - Günter Kurze spielt "seine" Rolle, den Willy Loman. Das Stück erzählt von einer Gesellschaft, der die Arbeit ausgeht. Und Willy Loman, gerade mal 60 Jahre, spürt, dass er mit den Jungen nicht mehr mithalten kann. Gleichzeitig kann er sich von seinem alten Erfolgs- und Karriere-Ideal nicht lösen. Deshalb sieht er am Ende nur noch einen "Ausweg"... In einem Publikumsgespräch sagte ein Zuschauer nach einer der Aufführungen des "Handlungsreisenden" im Schauspielhaus: Noch nie habe ich während eines Theaterabends so viel über mich nachgedacht. Die nächste Vorstellung ist am 27. Januar um 19.30 Uhr.
Foto: "Tod eines Handlungsreisenden" jetzt mit Günter Kurze (Mitte), hier mit Matthias Walter (links) und Marko Dyrlich.
Foto: HL Böhme


