06. März 2007

Schatz von der Obstwiese

Schatz von der Obstwiese

Einen ungewöhnlichen Fund machten im Januar zwei ehrenamtliche Denkmalpfleger im Kreis Meißen. Im Auftrag des Landesamtes für Archäologie Sachsen (LfA) suchten sie auf einer ehemaligen Obstwiese bei Löbsal gezielt nach sogenannten Oberflächenfunden. Dabei stießen sie auf einen wahren Schatz aus Gold- und Silbermünzen. Bei einer Nachsuche wurden weitere Münzen entdeckten. Vorige Woche wurde im Landesmuseum für Vorgeschichte Dresden der Schatz vorgestellt: 154 Dukaten, Taler, Prager Groschen und Mariengroschen, Kreuzer, Dreier, Patagone sowie Scherben von Keramikgefäßen. Wilhelm Hollstein, Konservator am Münzkabinett der Staatlichen Kunstsammlungen, legt sich auf das ungefähre Datum für das Verstecken des Schatzes fest. "Er kann frühestens 1672 vergraben worden sein, denn aus jenem Jahr stammen die jüngsten Prägungen."

Text/Foto: E.G.

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