13. März 2007

Wofür sich Böttcher und Fischer um 4 Uhr aus den Federn quälen

Wofür sich Böttcher und Fischer um 4 Uhr aus den Federn quälen

Jede Branche braucht einen Maßstab, an dem sie sich messen kann. Und im Zeitalter der "die besten-Hits-aller-Zeiten-und-nur-bei-uns" gilt das insbesondere für den Rundfunk. Die Nutzung der Medien wird zweimal jährlich als Stichtagsbefragung und Tagesablaufstudie telefonisch abgefragt, das ist die Medienanalyse (MA). Ungefähr 50 000 repräsentative Jugendliche und Erwachsene ab 14 Jahren werden dafür per Zufall ausgewählt. Wie diese Befragung ausgeht, ist relevant für die Sender und deren Kunden, denn danach richten sich die Preise für die Ausstrahlung von Radio-Werbung. Nach der in der vergangenen Woche veröffentlichten neuen MA hat "R.SA - Mit Böttcher & Fischer" unter den "Privatfunkern" den zweiten Platz in der sächsischen Hörergunst verteidigt. Im Schnitt sind 114 000 Hörer in der Stunde dabei, wenn die beiden sächsischen Originale auf Sendung gehen. Thomas Böttcher (links im Bild): "Wir sind unheimlich stolz darauf, dass die Hörer uns nun schon seit 13 Jahren die Treue halten." Damit können sie sich den Titel "dienstältestes und erfolgreichstes Morgen-Duo in Sachsen" ans Revers heften. "Dafür quälen wir uns gern jeden Tag um 4 Uhr morgens raus aus den Federn." Von 5 bis 10 Uhr lassen Böttcher und Fischer ihre lockeren Sprüche durch den Äther wandern, und das mit steigender Beliebtheit. "Es ist schön zu erleben, dass unser kleiner Sender gegen die großen Fische im Radiobecken erfolgreich ist."

Foto / Text: Andreas Weihs

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