08. Mai 2007

Gesiegt und gesündigt

Die Hoffnung, den Sprung in die zweite Liga noch zu schaffen, bleibt weiter bestehen! Die Dynamos bezwangen wie erwartet den potentiellen Abstiegskandidaten SV Wilhelmshaven mit 3:1 und halten somit Anschluss an die Tabellenspitze.

Allerdings haben die Schwarzgelben nach wie vor den ersehnten Aufstieg nicht allein auf dem eigenen Schussstiefel. Wenn die Konkurrenz - St. Pauli und Magdeburg - keine Punkte mehr abgibt, kann Dynamo noch und nöcher gewinnen, es reicht trotzdem nicht. Quatsch! Das geht ja gar nicht!, weiß da ganz gewiss der eine oder andere Hobby-Mathematiker einzuwenden: Die beiden führenden Teams müssen ja noch gegeneinander antreten, da gibt es ja auch nur drei Punkte, oder aber je einen fürs Unentschieden Stimmt! Aber die Konkurrenten haben nun mal ein weitaus besseres Torverhältnis, und das kann bekanntermaßen so wertvoll sein wie ein Punkt. So kann es vielleicht durchaus sein, dass Dynamo im Endspurt Punkte hamstert (auch auswärts!), letztendlich aber an der schlechteren Torausbeute scheitert.

Dabei war gegen die braven Wilhelmshavener durchaus ein höherer Sieg (und damit ein Tore-Vorteil gegenüber den Magdeburgern) drin! Die erste Halbzeit zeigten die Gäste zuviel Respekt vor dynamisch angreifenden Dynamos. "Das war unter aller Sau", wetterte da ihr Coach Kay Stisi. Doch mit der ziemlich frühen 2:0-Führung und der Gewissheit des Sieges im Rücken sündigte Dynamo vorm Wilhelmshavener Kasten im Minutentakt. Krönung des gar nicht lustigen Vorbei-Schießens waren zwei verballerte Elfmeter. Gute Besserung! Am Samstag in Leverkusen ist mehr Konzentration gefragt.

Ekki

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