15. Mai 2007

Im Zeichen des Wolfes

Im Zeichen des Wolfes

Ganz "Im Zeichen des Wolfes" stehen die Karl-May-Festtage vom 18. bis 20. Mai in Radebeul. Sie beginnen bereits am 17. Mai ab 11 Uhr mit einem "Prolog" - einem Country-Frühschoppen für die ganze Familie im Karl-May-Museum. Etwa 25 "echte" Indianer aus den USA, Kanada und Mexico, kommen zu den Festtagen. Am 19. Mai ab 21 Uhr bricht für sie und die Besucher am "Hohen Stein", dem Steinbruch im Lößnitzgrund, "Die lange Wolfsnacht" an. Im Vorfeld malt der kanadische Cree Dwayne Frost einen überdimensionalen Wolf hier auf die Felswand. Unter seinen Augen treffen sich die Indianer zum großen "Pow How", dem traditionellen indianischen Tanzfest mit Zeremonien, Tänzen und Ritualen zu Ehren des Wolfes. Am Lagerfeuer kann man mit sächsischen Wolfsexperten ins Gespräch kommen. Ein Treffen der Wölfe zum "Größten Wolfsrudel Deutschlands" ist am 20. Mai am "Hohen Stein" geplant. Wer mit Vor- oder Familiennamen Wolf(f) heißt (Ausweis nicht vergessen) kann mitmachen und hat dazu freien Eintritt ins Festgelände. Als weiteren Höhepunkt der Festtage präsentieren die Landesbühnen noch vor der Premiere auf der Felsenbühne Rathen am Sonnabend und Sonntag einige Szenen aus ihrer neuen Karl-May-Inszenierung "Der Schatz im Silbersee". Nicht verpassen sollte man die Sternreiterparade am Sonntag. Hoch her geht's bei der Freiberger Country-Nacht und dem Bluegrass-Festival. Viel Spaß verspricht am Freitag die Premiere von "Winnetou IV", einer Comedy über die Karl-May-Filme. Für die Kinder öffnet sich zu den Festtagen wieder die Golden Nugget Ranch am Lößnitz-River.

Simone Giese

Foto (A. Weihs): Salut an der Traditionsbahn in Radebeul für Besucher der Karl-May-Festtage.

Anmeldung