15. Mai 2007

Ende mit Schrecken - Schrecken ohne Ende?

Aus und vorbei! Das Thema zweite Liga hat sich für die Dynamos in der kommenden Saison schlicht und ergreifend erledigt, zumindest für die Kicker, die beabsichtigen, in Dresden zu bleiben. Drei vollmundig versprochene und für den erfolgreichen Angriff auf die Aufstiegsplätze fest eingeplante Punkte wurden in Leverkusen beim Team von Ulf Kirsten großspurig und leichtfertig gleichermaßen verschenkt, obwohl doch die Bayer-Bubis die Zähler als Absteiger gar nicht so richtig wollten. Schien es nur so, oder entsprach's gar den Tatsachen, dass der Bayer-Trainer, das frühere Dynamo-Idol, weniger Freude am Sieg der Leverkusener hatte als einige Herren im schwarzgelben Trikot? Die waren zwar schnell in Führung gegangen und hofften dann getreu der sächsischen Volksweisheit "Mit voller Hose ist gut Stinken", dass ihnen der Sieg quasi im Vorbeigehen zuflattern würde. Offensichtlich vergaßen sie aber dabei, dass die jungen Bayer-Kicker eines hatten, was man eigentlich von einem Spieler von Dynamo Dresden grundsätzlich erwartet: Kampfeswillen und Ehrgefühl. Logische Folge: Sieg futsch, Punkte weg, Aufstieg adé! Keine Frage, der kollektive Blackout sorgt nun schon, drei Spiele vor Saisonschluss für Diskussionen. Wer soll im nächsten Jahr den erneuten Anlauf in die zweithöchste Spielklasse angehen, wer soll (oder will) gehen? Auf jeden Fall sollten sich die Nicht-Aufsteiger am Samstag gegen den Tabellendritten Emden ordentlich präsentieren.

Ekki

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