30. Mai 2007
Neue Pläne für die Markuspassage
Die Brachfläche hinterm Pieschener Rathaus an der Leipziger Straße soll neu gestaltet werden. Vorgesehen sind im elbnah gelegenen Areal der "Markuspassage" dreigeschossige Wohngebäude, im Erdgeschoss Läden, Kleingewerbe und soziale Dienste, sagte kürzlich eine Mitarbeiterin des Stadtplanungsamtes im Ortsbeirat Pieschen. Die Planung wurde nochmals überarbeitet, da die Fläche sich im Überschwemmungsgebiet der Elbe befindet. Eine Blockrandbebauung sei aber weiterhin möglich. Mit der "Markuspassage" wird zugleich eine Verbindung hergestellt zwischen den Stadtteilzentren am Elbcenter und der Oschatzer Straße. Der Platz mit Stadtteilbibliothek und Spielplatz an der Konkordienstraße soll weiter belebt werden. Auch eine Gaststätte mit Außenplätzen sei vorstellbar. Die Ruine der ehemaligen "Hafenschänke" im Gelände (Foto) ist allerdings nicht mehr zu retten. Der Ortsbeirat drängt bereits seit längerem auf die Beseitigung des verfallenen Gemäuers. Da es auf privatem Grund steht, kann die Stadt nichts unternehmen. Daher hofft sie, dass das Areal an der "Markuspassage" bald attraktiver für neue Nutzer wird.
L.V.
Foto: Garten
