12. Juni 2007
Am 14. Juni: Große TELEFONAKTION über Sicherheit im Urlaub
Die Koffer sind gepackt, das Hotel ist längst schon gebucht, der Flug wurde o.k. gemeldet und das Wetter soll schön werden. Der Nachbar ist beauftragt, den Briefkasten zu leeren. Geld und Wertsachen sind im Schließfach der Bank deponiert. Nur noch einmal überprüfen, ob die Fenster verschlossen und alle elektrischen Geräte ausgeschaltet sind. Dann kann die Urlaubsreise beginnen - falls nicht doch etwas vergessen wurde. Jeder sollte sich vor Antritt der Urlaubsreise daher noch einige Fragen stellen: Wie kann ich mich vor Krankheiten im Urlaub schützen? Kann ich mir eine ärztliche Behandlung im Ausland leisten? Was muss ich beachten, wenn ich mit dem Auto verreise? Ist meine Wohnung, mein Haus vor Einbruch geschützt? Auch während der Reise kann man Pech haben: Ein gebrochener Fuß beim Bergsteigen oder ein Sonnenstich vom Strand verderben nicht nur die Freude, sie können auch teuer werden. Mit einer Auslandsreise-Krankenversicherung lässt sich vorsorgen. Wer sie hat, kann bei Notfällen - sei es Krankheit oder Unfall - jederzeit als Privatpatient zum Arzt oder ins Krankenhaus gehen. Gesetzliche Krankenkassen dagegen übernehmen in vielen Ländern die Kosten im Falle einer Krankheit gar nicht. Nur wenn zwischen Deutschland und dem Reiseland ein so genanntes Sozialversicherungsabkommen besteht, zahlen die Kassen. Das gilt für die meisten europäischen Staaten und z.B. die Türkei oder Tunesien. Dort rechnen Ärzte jedoch häufig privat ab. Zwar können die Patienten zu Hause die Rechnung bei ihrer Krankenkasse einreichen, aber die darf nur Kosten in Höhe der deutschen Sätze übernehmen. Und das heißt letztlich zuzahlen. Alle Auto-Reisenden sollten unbedingt eine Grüne Versicherungskarte im Gepäck haben - sicherheitshalber auch bei Reisen in EU-Mitgliedsstaaten. Sie gilt als Nachweis, dass das Fahrzeug haftpflichtversichert ist. Häufig muss sie bei der Einreise, im Schadenfall oder bei Verkehrskontrollen vorgelegt werden. Ein Kfz-Schutzbrief hilft bei Unfall oder Panne und kommt zum Beispiel für die Kosten für Mietwagen, Weiter- oder Heimreise und Krankenrücktransporte auf. Eine Reiseapotheke gehört ebenfalls mit ins Gepäck, um typische Urlaubskrankheiten wie Durchfall oder Erkältung direkt im Keim ersticken zu können. Wer dann noch darauf achtet, gefährliche Situationen, die vor allem für Diebe und Betrüger besonders einladend sind, zu meiden, dem steht ein entspannter und erholsamer Urlaub bevor.
Ihre Fragen rund um das Thema "Sicher Reisen" beantworten Ihnen am 14. Juni von 16 bis 18 Uhr
Kornelia Klose von der HUK-COBURG, Dresden, erreichen Sie unter Telefon 0800 - 0000 920-1
Yvonne Bux aus der Schiller Apotheke in der Loschwitzer Straße informiert Sie unter Telefon 0800-0000920-2
Andreas Thomas von der Kriminalpolizeilichen
Beratungsstelle der Dresdner Polizei berät Sie unter Telefon
0800-0000920-3.
