08. Juli 2008

Super-Konzertsaal für Dresden

Große Stadtrat-Mehrheit für Umbau des Kulturpalastes

Auf der letzten Sitzung des Stadtrates vor der politischen Sommerpause wurde beschlossen, den Kulturplast mit einem Konzertsaal auszustatten, der Weltniveau hat.

Mit der städtischen Bibliothek, der "Herkuleskeule" und dem Besucherzentrum der Stiftung Frauenkirche als weitere Mieter soll in fünf Jahren ein neues Kulturzentrum an der Wilsdruffer Straße entstehen. Christiane Filius- Jehne (Grüne) sieht in der Verbindung von Hochkultur und kultureller Bildung eine ganztägige Belebung des Gebäudes.

Mit 43 Ja-Stimmen gegen zwölfmal Nein bei einer Enthaltung fiel das Votum eindeutig aus. Die Linke und die SPD hatten in der heiß geführten Debatte für den Kulturpalast in seiner jetzigen Form plädiert. Die Unterhaltungskunst würde für die größeren Einnahmen sorgen. SPD-Fraktionschef Peter Lames sprach sogar von einem bösen Erwachen, weil bedeutende Gastorchester nur mit zusätzlichen Fördermitteln nach Dresden kommen würden.

Etliche Änderungen der Verwaltungsvorlage gingen jedoch in den Beschluss ein. So darf das Haus während des Umbaus nur zwei Jahre statt der geplanten drei Jahre geschlossen bleiben. Der Backstagebereich ist so auszubauen, dass auch Veranstaltungen der Unterhaltungskunst möglich sind, und bis Ende Oktober muss die dann im Amt wirkende Oberbürgermeisterin ein verbindliches Konzept zu Spielorten für die Leichte Muse vorlegen sowie die Rechtsform des späteren Betriebs erarbeiten. Her

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