08. Januar 2008

141,5 Millionen Menschen fuhren 2007 Bus und Bahn

Bei der Dresdner Verkehrsbetriebe AG beginnt das neue Jahr sehr gut, weil 2007 ein Top-Ergebnis erzielt wurde. 141,5 Millionen Menschen nutzten Bus und Bahn. Das sind 1,5 Millionen Passagiere mehr als im Vorjahr. Damit konnten die Verkehrsbetriebe zehn Prozent mehr Erlöse aus Fahrscheinverkäufen erzielen und 9,2 Millionen Euro über dem Plan einnehmen. Das bedeutet, dass bereits 75 Prozent der Kosten des Dresdner ÖPNV gedeckt werden. Ein Wert, der deutschlandweit Spitze ist.

Mittel aus dem Stadthaushalt benötigen die Verkehrsbetriebe schon lange nicht mehr, weil die 41,5 Millionen Euro Zuschuss für 2007 vollständig innerhalb der Technischen Werke Dresden (TWD) aufgefangen werden. 72,5 Millionen Euro wurden für neue Fahrzeuge und verbesserte Verkehrswege investiert. DVB-Vorstand Reiner Zieschank nennt die steigenden Benzinpreise als einen Grund, dass immer mehr Menschen vom Auto auf die Bahn umsteigen. Aber auch der ständig bessere Service, bequeme neue Fahrzeuge und kürzere Taktzeiten auf den Linien sind Gründe, den ÖPNV zu nutzen. Von den rund 150 täglich in Dresden eingesetzten Straßenbahnen sind inzwischen 134 moderne Stadtbahnwagen. Von den 1450 Haltestellen sind bereits über ein Drittel mit den modernen Informationstafeln ausgestattet. Um nur zwei Beispiele zu nennen. Für 2008 planen die Verkehrsbetriebe weniger Baumaßnahmen, die den Passagierbetrieb beeinträchtigen. Der Stamm von knapp 1700 Mitarbeitern bleibt erhalten, und der altersbedingte Abgang wird im wesentlichen durch eigene Azubis ersetzt. Die Ausbildungskapazität wird in diesem Jahr von bisher 23 neuen Lehrlingen auf 27 erhöht.

R.

FOTO (Ruhnau): Von 150 täglich fahrenden Strabas sind bereits 134 moderne Stadtbahnwagen. Die DVB-Vorstände Reiner Zieschank (links) und Hans-Jürgen Credé hüten aber auch historischen Fahrzeuge, wie hier den "Kleinen Hecht".

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