15. April 2008
American Football: Neuer Sponsor und Testspielsieg für Dresden Monarchs
"American Football ist in Dresden eine populäre Sportart geworden. Und das Umfeld stimmt." So erklärt Steffen Hanisch, warum er mit seinem Toyota-Autohaus die Dresden Monarchs unterstützt. Ein richtiges Football-Spiel hat Steffen Hanisch (außer im Fernsehen) noch nicht gesehen, doch das wird ja nun werden. Und selbst wenn er da mit dem Spiel und seinen Regeln anfangs noch ein paar Probleme haben sollte – seinen Entschluss wird er nicht bereuen. Denn dieser seit Jahren sportlich erstklassige Verein hat eine intakte Führung und wirtschaftet sehr solide. Wenn’s bei den Monarchs kracht, dann sportlich-fair auf dem Rasen, aber keinesfalls auf den Rängen oder nach dem Spiel.
Sportsponsoring setzt bekanntlich auf Symapthiewerbung. Nur so zahlt sich für den Geschäftsmann das finanzielle Engagement aus. Steffen Hanisch wird deshalb mit den Monarchs gut fahren. Und die Footballer werden es mit den Stadtflitzern von Toyota bestimmt auch...
Hans-Georg Prause
Das erste Testspiel der Dresden Monarchs am vergangenen Samstag wurde zur Notfallübung: Weil das Steyer-Stadion unter Wasser stand, musste kurzfristig an die Bärnsdorfer Straße umgezogen werden. Das klappte bestens – rund 1000 Fans sahen auf Kunstrasen die Footballer gegen die Prag Lions in Aktion.
An der alter Spielstätte wehte ein frischer Wind nicht nur auf den Stehtraversen, denn eine Halbzeit (27:0) ließen die Monarchs ihre Gäste nicht zur Entfaltung kommen. Und wer da glaubte, künftig werde die Offense nur auf den breiten Schultern und kräftigen Beinen von Runningback Tony Hollings ruhen, der sah sich getäuscht. Der Kugelblitz machte zwar einen Touchdown, doch die Widereceiver (Radko Zoller, zwei TD!), toll ins Szene gesetzt von Quarterback Dylan Meyer, waren eine positive Überraschung. Bis zum 33:10-Endstand kamen viele Backups zum Einsatz.
P.
