29. April 2008
Karl-May-Festtage: Wo die Trommeln rufen...
Der volltönende, dumpfe Trommelschlag ruft Menschen aus allen Himmelsrichtungen zu den diesjährigen Karl-May-Festtagen nach Radebeul.
Unter dem Thema "Der Herzschlag der Mutter Erde" steht erstmals die Trommel als "kultisches Instrument" der von Karl May beschriebenen Völker im Zentrum des dreitägigen Festes, das vom 2. bis 4. Mai wieder im Radebeuler Lößnitzgrund gefeiert wird Ein Höhepunkt wird am Samstagabend ab 21 Uhr die Trommelnacht am Hohen Stein sein. Hier schlagen orientalische, europäische, nord- und südmerikanische Trommler eine musikalische Brücke zwischen der neuen und alten Welt.
"Der Trommelschlag erzählt Geschichten. Ich hoffe an diesem Abend als Höhepunkt auf ein Zusammenspiel aller Trommler. Mal sehen, wer von den Mitwirkenden dafür offen und bereit ist", meint "Baby" Sommer, einer der bedeutendsten Vertreter des zeitgenössischen europäischen Jazz.
Der international bekannte Schlagzeuger Günter "Baby" Sommer aus Dresden und der Winnetou der Landesbühnen Sachsen, Marc Schützenhofer, trommeln für die traditionellen Karl-May-Festtage, die vom 2. bis 4. Mai im Radebeuler Lößnitzgrund gefeiert werden.
Foto: Giese
