28. Mai 2008
Startschuss für 155 gemeinnützige Projekte in und für Sachsen ist gegeben
Mehr als 2000 junge Menschen werden diesmal mit Ideenreichtum, Eifer und Freude etwas Bleibendes für ihren Heimatort schaffen. Sachsenweit beteiligen sich 155 Jugendgruppen mit einem gemeinnützigen Projekt an der Aktion. Unter der Devise „Nicht nur reden, sondern selbst anpacken“, setzen die vielen jungen Menschen am Aktionswochenende ihre Ideen in Taten um. So möbeln sie Bushaltestellenhäuschen auf, gestalten Parkanlagen, entschlammen Feuerlöschteiche, setzen Frühjahrsputzaktionen in Schloss- und Tierparkanlagen um, renovieren Jugendtreffs, veranstalten Dorf- und Kinderfeste, pflanzen Bäume, bauen, werkeln, streichen, harken, schaufeln und vieles mehr. In den Landkreisen, Bautzen, Meißen, Sächsische Schweiz, Freiberg und Weißeritzkreis wird man die fleißigen Helfer und Helferinnen von Freitag bis Sonntag an ihren orangefarben leuchtenden Aktions-Tshirts erkennen können, während sie für das Allgemeinwohl freiwillig schuften und schwitzen. Auch Jugendliche aus dem Landkreis Meißen machen bei der Aktion mit. So wird der Jugendklub Bockwen einen Weg am Jugendklub bauen und sich um die Grünanlage auf dem Sportplatz sowie die Außenanlage ihres Jugendklubs kümmern. Mitglieder des Jugendklub Scharfenberg wollen die Freiflächen und die Fassade ihres Klubs gestalten. Eine Sitzeckenüberdachung am Wanderweg hat sich der Jugendklub Klipphausen vorgenommen, außerdem soll der Bach gesäubert und eine Hecke geplanzt werden. Im KIZ-Treff Weinböhla werden der Bastelraum und die Küche renoviert. Schüler der Mittelschule Weinböhla wollen die Hausfassade am Kirchplatz gestalten. Junge Leute vom Lommatzscher Sportverein 1923 e.V. werden Sitzgruppen und Sportgeräte erneuern. Mitglieder des Jugendklubs Görna befestigen die Straße vor ihrem Klub. Gemeinsam mit dem Schmalen Haus e.V. beteiligt sich auch der Kinder- und Jugendtreff „Kaff“ e.V. Am 30. und 31. Mai nehmen die Kinder und Jugendlichen sich den „Abenteuerspielplatz“ in Meißen-Triebischtal vor. Gemeinsam schwingen sie den Malerpinsel und geben den Spielgeräten sowie Bänken einen neuen Anstrich. Gleichzeitig wird neuer Sand verteilt als auch Unkraut wie Unrat beseitigt. Unterstützt wird diese Aktion durch die Stadt Meißen. Die Technischen Dienste stellen neben dem Material auch das Werkzeug, die Schutzhandschuhe sowie ihre Erfahrungen für die Kindern und Jugendlichen bereit. PI/SG