06. Januar 2009

Bei klirrender Kälte selbst nachts unterwegs

Bei klirrender Kälte selbst nachts unterwegs

Nach dem wochenendlichen Wintereinbruch (den man sich für Weihnachten gewünscht hätte) brachte die Nacht zum Montag für Dresden noch einige Zentimeter Neuschnee. Bei Temperaturen um Null Grad gab es am Morgen deshalb hier und da Behinderungen auf den Straßen, obwohl der städtische Winterdienst bereits ab mitternächtlicher Stunde auf den wichtigsten Strecken räumte und streute, um für mehr Sicherheit im Berufsverkehr zu sorgen.

Es waren 25 Fahrzeuge, drei reine Räumfahrzeuge und 35 Arbeitskräfte im Stadtgebiet unterwegs. Schwerpunkte des Einsatzes bilden die Höhenlagen, Hauptverkehrsadern, Gefällestrecken, Buslinien und Brücken. Auf Glättemeldungen der Verkehrsbetriebe wurde sofort reagiert und auch das zusätzliche Räumen einiger Gleisbereiche erfolgte umgehend. Der Winterdienst-Einsatzplan für den Montag sah zwei Schichten bis 24 Uhr vor.

Die Ruhepause danach war denkbar kurz. Wegen der anhaltenden strengen Kälte in der Nacht zum Dienstag (bis minus 17 Grad!) rückte der Winterdienst von 3 Uhr an mit 27 Streufahrzeugen aus. 34 Arbeitskräfte waren mit Fahrzeugen unterwegs, um auf den wichtigsten Straßen im Stadtgebiet Kontrollfahrten durchzuführen und bei Bedarf zu streuen. Störungen und Behinderungen konnten behoben werden. Glatt war es bei anhaltender Kälte jedoch auch tagsüber noch auf nicht betreuten Nebenstrecken.

Weil diese teils recht extremen Minusgrade im Dresdner Raum anhalten werden, wird der Winterdienst weiterhin rund um die Uhr im Dienst sein.

Daran sollten sich einige Anlieger ein Beispiel nehmen und ihrer Räum- und Streupflicht nachkommen! Gehwege und Überwege für Fußgänger sind vom Schnee zu räumen und bei Glätte zu streuen.

hgp

Foto (ddbd): Winterdienst-"Romantik" an der Frauenkirche

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