13. Januar 2009
Dresdner Eislöwen: Sogar ein Sieg im Fuchsbau!
Es ist schon was dran an solchen alten Sprüchen wie dem von den neuen Besen, die gut kehren sollen (obwohl die alten Besen die Ecken kennen). Im Falle des Dresdner Eishockey-Zweitligisten bewahrheitet sich der Spruch nämlich wieder einmal.
Am Wochenende feierte der Rosenheimer Markus Berwanger bei den Dresdner Eislöwen einen Einstand nach Maß. Erst wurde der Tabellenneunte SC Riessersee mit einem glatten 3:0 nach Hause geschickt, ja und dann setzten die Elbestädter sogar noch einen drauf. Im stets so brisanten Sachsenderby bei den Lausitzer Füchsen zogen die Dresdner dem Favoriten mit einer cleveren Defensivtaktik, die blitzschnelle Konter einschließt, den Nerv. Letztlich gewannen sie 3:1!
Nach dem insgesamt dritten Sieg in Folge und dem zweiten Sechs-Punkte-Wochenende der Saison scheint die Mannschaft neues Selbstvertrauen gewonnen zu haben. Der Rückstand zu den Konkurrenten schmilzt langsam und die Hoffnungen, doch noch die Pre-Playoffs zu erreichen, werden neu genährt.
Besonders schön war am Freitag der 3:0-Sieg gegen Riessersee für Eislöwen-Goalie Michal Marik, bisher der zuverlässigste Akteur in den Reihen des Aufsteigers. Endlich konnte er im 33. Saisonspiel sein erstes "shut out" feiern. Dass ihn das beflügelte, war beim Derby im Fuchsbau zu sehen, denn dort "killte" der 33-jährige Tscheche so manche "Hundertprozentige" der Hausherren und avancierte einmal mehr zum sicheren Rückhalt seines Teams.
In dieser Woche dürfen die Eislöwen auf weitere Verstärkung hoffen, denn Stürmer Max Kaltenhauser aus Klostersee wird an der Elbe erwartet. Am Wochenende steht für die Dresdner nur die Partie am Freitag in München an, am Dienstag erwarten sie die Tölzer Löwen in der Freiberger Arena.
Tina
