20. Januar 2009
„Juwel“ für Sportfreunde: Neue Dreifeld-Halle in Radeberg
"Ein Juwel, ein Kleinod" nannte der stellvertretende Oberbürgermeister Christoph Heinze die neue Sporthalle am Radeberger Robert-Blum-Weg zur feierlichen Einweihung am vergangenen Freitag.
Und da sprach er ganz gewiss nicht nur im Namen "seiner" Radeberger Handballer, denen er seit über 60 Jahren sportlich verbunden ist. Vom Hallenneubau profitieren in erster Linie das Berufsschulzentrum und die benachbarte Förderschule. "Für die Mädchen und Jungen hat sich durch die rund sechs Millionen Euro teure Halle der Sportunterricht um Welten verbessert. Nun hat Radeberg ein Berufsschulzentrum, das seinesgleichen in ganz Deutschland sucht", freute sich Schulleiter des Berufsschulzentrums Günther Burig gemeinsam mit den Einweihungs-Gästen.
Landrat Michael Harig (CDU) brachte außer Martin-Luther-Zitaten auch die Volksweisheit "Was länge währt. wird endlich gut" mit der Hallen-Einweihung in Verbindung. Schließlich ist zwischen Planung (Mitte der 90-er Jahre) und Fertigstellung der Halle einige Zeit (und vier verschiedene Landräte) ins Land gegangen.
Dass der neue "Sporttempel" mehr ist als nur eine Schulsporthalle, zeigte sich schon bei der Feuertaufe, direkt nach der feierlichen Einweihung: Das ganze Wochenende über wurde hier Fußball gespielt. Der traditionell vom SV Liegau-Augustusbad veranstaltete Renault-Seifert-Cup sorgte für Riesenstimmung, auf dem Spielfeld wie auf den Rängen gleichermaßen.
Dass hier künftig 800 Zuschauer, 600 davon auf Sitzplätzen, interessante Sportveranstaltungen verfolgen können, ist vor allem der Stadt Radeberg und der Radeberger Brauerei zu danken. Die steuerten 80 000 beziehungsweise (100 000 Euro zum Bau bei, denn der alte Kreis Kamenz wollte ursprünglich ohne Zuschauerplätze bauen.
EG


