24. Februar 2009

Happy Birthday, Tante JU! Dresdner Live-Club wird fünf Jahre alt

Happy Birthday, Tante JU! Dresdner Live-Club wird fünf Jahre alt

So etwas haben wir doch schon immer gewollt: einen Live-Klub mit Rock- und Bluesmusik, auf der Bühne Stars und Sternchen von heute und von einst, nicht nostalgisch, nicht retro, aber voller Erinnerungen an die "gute alte Zeit des Rock`n`Roll", als die Musiker noch mit ihrer Gitarre schlafen gegangen sind, auf dem Klavier ein Pott Bier stand statt stilles Wasser im Tetrapack und aus den Boxen echte, gelebte, vor allem aber analoge Klänge den Weg zu den Ohren der Zuhörer fanden.

Ein Traum? Nein! Denn exakt vor fünf Jahren  - genau am 28. Februar 2004 - rockte kein Geringerer als Brian Auger’s Oblivion Express den Liveclub "Tante JU" im Dresdner Industriegelände ein. Von da an gaben sich regelmäßig nationale und internationale Künstler der Jazzrock, Fusion, Blues, Funk und Soul-Liga die musikalische Klinke in die Hand. Mit dabei Größen wie Bernard Allison, Eric Fish, Cäsar und die Spieler, Walter Trout, Bernhard Fowler, Living Colour, Wolf Maahn, Jürgen Kerth, Pothead, Renft, TM Stevens.

Als die Band ANTONOV des heutigen Clubbesitzers Gunther Rehlig 2003 ihr einjähriges Bestehen mit einer großen Party feiern wollte, war man auf der Suche nach einer geeigneten Location. Rehlig fand in einer Halle in der Industriebrache am Rande der Neustadt ein geeignetes Objekt. Mit wenig Aufwand, aber vielen Ideen verwandelten die Musiker von ANTONOV die Lager- in eine Konzerthalle, entwarfen einen Flyer, jagten ihn durch den Kopierer und verteilten ihn. Mehr als 250 Leute kamen zur Party. Von dem Erfolg beflügelt, reifte bei Rehlig der Gedanke, mehr daraus zu machen. Nach nur sechs Monaten war der neue Club fertig. Inzwischen ist der Club zu einer Institution geworden, und das nicht nur in Dresden. 

 AW

In den kommenden Wochen freut sich der Clubchef auf Größen wie Lenny White, Poogi Bell, Jojo Mayer, Larry Carlton auf das neue internationale Projekt von TM Stevens. Aber auch viele ehemalige DDR-Bands haben in der "Tante JU" einen festen Platz.     Foto: Weihs

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