03. März 2009

Droht Dynamo Umzug ins Zentralstadion? Dazu unsere "Frage der Woche"

Droht Dynamo Umzug ins Zentralstadion? Dazu unsere "Frage der Woche"

Die Pessimisten haben (erst einmal) Recht gehabt. In der Stadionfrage gibt es rund um die  Verträge zwischen der Stadt Dresden, dem Verein SG Dynamo und der Baufirma HBM keine Einigkeit.

 

Wie Oberbürgermeisterin  Helma Orosz am Montag mitteilte, konnte die Stadt Dresden den von HBM eingereichten Vorschlägen zur Behandlung der beim Bau des Stadions entstehenden Mehrkosten nicht zustimmen.

Die Stadt sieht Probleme darin, dass durch eine neue Zusatzvereinbarung die HBM ihre Anteile an der Projektgesellschaft ab 2011 an Dynamo übergeben will. In dem letzten Vorschlag der HBM sollte Dynamo ab sofort ca. 320.000 Euro pro Jahr für die Übernahme der Anteile an HBM zahlen. Das würde nach Aussage der Oberbürgermeisterin aber ohne die Unterstützung der Stadt nicht funktionieren. Gleichzeitig entspräche diese Vorgehensweise auch nicht dem zwischen der HBM und der Stadt Dresden geschlossenem Vertrag.

Vermarktungs- und Nutzungsvertrag sin nun erst einmal geplatzt.  Dynamo hat also für die kommende Saison kein eigenes Stadion und Probleme mit der Lizenz fürs Spieljahr. „Wir haben die Lizenzunterlagen mit dem Stadion in Dresden geplant, aber auch eine Variante mit dem Stadion Leipzig eingereicht.“, meint SGD-Geschäftsführer Stefan Bohne. „Die Variante mit dem Stadion in Leipzig haben wir natürlich beim DFB wirtschaftlich untersetzt. Es muss trotzdem sehr schnell eine Lösung gefunden werden.“ Der Spielbetrieb in der laufenden Saison sollte aber dadurch nicht gefährdet werden. Nach Aussage von Dynamo-Präsident Hauke Haensel ist das eindeutig in der Baukonzession so geklärt.  

G.

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