03. März 2009

Bald grünes Licht für Windbergbahn: Züge zwischen Freital und Gittersee geplant

Die Kämpfer für die Windbergbahn haben einen wichtigen Etappensieg errungen. Ende des vergangenen Jahres hatte die DB AG als Eigentümer der Strecke einen Pachtvertrag mit dem Windbergbahn e.V. abgeschlossen. 

 Der sieht u.a. auch den Wiedereinbau einer Weiche im Plauenschen Grund zum Anschluß an die Strecke Dresden-Tharandt vor, die bei den Reparaturen nach dem Hochwasser 2004 entfernt worden war. Dann können auch wieder Züge zum bzw. vom Dresdner Hauptbahnhof fahren.

Die Windergbahn soll zwischen Freital- Birkigt und Dresden-Gittersee auf einer Länge von sechs Kilometern wieder befahrbar gemacht und ein Museumszugbetrieb eingerichtet werden. Vor kurzem waren die Vereinsmitglieder mit einem Arbeitszug unterwegs, um den Wildwuchs auf der Strecke zu entfernen.

Die sogenannte Windbergbahn (auch als „Sächsische Semmeringbahn“ bekannt) wurde 1856 eröffnet und bis 1889 ein knappes Dutzend Steinkohleschächte angeschlossen. 1908 wurde sie bis Possendorf verlängert, es verkehrten nun regelmäßig Personenzüge, der Bergbaubetrieb war inzwischen eingestellt worden.

Seit 1980 steht die Strecke unter Denkmalschutz, 1989 wurde der Betrieb eingestellt. Zogen früher einmal die „Kreuzspinnen“, die eigens für die Seilstrecke entwickelten Gelenkdampfloks der Baureiche 98 die Züge, waren es später meist Rangierdieselloks der Reihe V60 in Doppeltraktion.       

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