05. Januar 2010
Sternsinger sammeln auch für Kinder in Not
Wer zwischen dem 30. Dezember und dem 6. Januar in Städten und Dörfern unterwegs ist, wird ihnen vermutlich irgendwann einmal begegnen: den als Könige verkleideten Kindern, die mit einem, manchmal beleuchteten Stern durch die Straßen ziehen. Sie segnen die Wohnungen ebenso wie Rathäuser und öffentliche Einrichtungen der Städte und Gemeinden und verkünden dabei die Frohe Botschaft von der Menschwerdung Gottes. Zugleich sammeln sie Geld für Kinder in Not.
In vielen Gemeinden beteiligen sich auch evangelische Kinder an der Sternsingeraktion.
Seit ihrem Start vor 50 Jahren hat sie sich zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder entwickelt. Rund 53 700 Projekte für Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa wurden unterstützt. Bei der Aktion zum Jahresbeginn 2009 sammelten die Mädchen und Jungen aus 12 087 Pfarrgemeinden 39,5 Millionen Euro. Davon stammen fast 248 500 Euro von Sternsingern aus den 106 Pfarreien im Bistum Dresden-Meißen. Mit den Mitteln fördert die Aktion Dreikönigssingen weltweit Projekte in den Bereichen Bildung, soziale Integration, Gesundheit, Pastoral, Ernährung und Nothilfe.
PS: Heute werden viele dieser "kleinen Könige" aus dem Bistum Dresden-Meißen in Dresden in der Staatskanzlei zu Gast sein – ein schon traditioneller Besuch. In Vertretung von Ministerpräsident Stanislaw Tillich wird sie der Staatsminister Dr. Johannes Beermann begrüßen.
Auch voriges Jahr war es tüchtig kalt, als die Sternsinger wie hier an der Hofkirche in Dresden unterwegs waren. Wenn sie dann aber freundliche Aufnahme fanden und großzügige Spenden für Kinder in Not bekamen, wurde ihnen wenigstens so richtig warm ums Herz. Foto: ddbd
