05. Januar 2010

Eislöwen sind ins Stolpern gekommen: Heimnymbus ist dahin

Eislöwen sind ins Stolpern gekommen: Heimnymbus ist dahin

Für die Dresdner Eislöwen sind mit Beginn des neuen Jahres recht schwere Zeiten angebrochen. Denn aus den letzten fünf Spielen seit dem 20. Dezember konnten nur drei Punkte geholt werden. Das Team ist damit auf Platz zehn abgerutscht, hat noch einen Punkt Vorsprung vor dem Tabellen-Elften Bremerhaven. Da rücken die Playoffs in weite Ferne.

Letztlich haben die Elbestädter so auch ihren Heimnymbus verloren, denn zuletzt verließen sie viermal in Folge in der Freiberger Arena das Eis als Verlierer. Die drei letzten Pleiten gegen Heilbronn (3:5), Riessersee (3:5) und Landshut (2:4) schmerzen besonders, denn gegen unmittelbare Tabellennachbarn wollten die Dresdner unbedingt punkten.

Doch es zeigten sich immer wieder gravierende Mängel in der Defensivarbeit. Fehlpässe und leichte Scheibenverluste waren zuletzt an der Tagesordnung. Dazu krankte es an der Chancenverwertung, was nicht nur am Fehlen von Torjäger Sami Kaartinen festzumachen ist. Sicher bringt es keine Ruhe ins Spiel, wenn Trainer Thomas Popiesch aufgrund von Verletzungen oder Krankheiten und des ständigen Kommens und Gehens der Förderlizenzspieler fast jedes Spiel gezwungen ist, seine Reihen umzustellen.

Nach der enttäuschenden Vorstellung im ersten Spiel des neuen Jahres gegen Landshut machten die Fans ihrem Unmut Luft und verabschiedeten die Mannschaft mit Pfiffen in die Kabine.

Thomas Popiesch weiß: "Nur mit harter Arbeit können wir uns aus dem Tief arbeiten und uns neues Selbstvertrauen holen."

Und schon warten die nächsten schweren Aufgaben, denn am Freitag müssen die Dresdner in Kaufbeuren antreten und am Sonntag erwarten sie um 16 Uhr (!) die Tower Stars aus Ravensburg in Dresden. Dann müssen unbedingt wieder Punkte her, wollen die Eislöwen nicht noch weiter zurückfallen.                        Tina

 

Anmeldung