12. Januar 2010
Dresdner Eislöwen wieder nur mit magerer Ausbeute
Mit einem 3:2-Sieg nach Verlängerung in Kaufbeuten stoppten die Dresdner Eislöwen erst einmal ihre Niederlagenserie (drei in Folge), doch eine Trendwende bedeutete das leider nicht. Schon am Sonntag unterlagen die Elbestädter in eigener Halle den Tower Stars Ravensburg mit 2:4. Damit fingen sich die Popiesch-Schützlinge schon die fünfte Heimpleite in Serie ein.
Noch dazu musste nach dem ersten Drittel gegen Ravensburg Torhüter Kellen Briggs mit Leistenbeschwerden passen. Wie schwer die muskuläre Verletzung wirklich ist, wird sich erst im Verlauf der Woche herausstellen.
Während der Trainer Thomas Popiesch zuletzt die schwächelnde Defensive oft für die Niederlagen verantwortlich machte, kritisierte er diesmal, dass zu viel Last auf der "Torfabrik" Sami Kaartinen und Patrick Jarrett liegt. Der Blick auf die Statistik des Wochenendes belegt das: In Kaufbeuren erzielte Kaartinen zwei der drei Tore, am Sonntag hießen die beiden Torschützen Kaartinen und Jarrett. "Wir brauchen mehr Tore auch aus den anderen Reihen", so die Forderung von Thomas Popiesch, der die Niederlage gegen Ravensburg hauptsächlich an der mangelnden Chancenverwertung fest machte. "Nach dem Spiel in Kaufbeuren dachte ich, wir sind auch mental schon weiter", gestand der Löwen-Dompteur.
Viel Arbeit steht also in dieser Woche an, denn am Freitag geht es zu den Freiburger Wölfen und am Sonntag gibt mit München eine der Top-Mannschaften der 2. Liga ihre Visitenkarte in der Freiberger Arena.
Zuvor sollen aber heute bei der Neuwahl des ESCD-Präsidiums die Weichen für einen Neuanfang ohne ständige Querelen gestellt werden. Tina
