27. April 2010
Dresdner Verkehrsmuseum würdigt TATRA-Konstrukteur
Das Verkehrsmuseum zeigt noch bis 16. Mai eine Sonderausstellung, die für alle Kfz- und Auto-Freunde ein "Muss" ist. Sie ist Hans Ledwinka (1878 bis 1967), dem Konstrukteur der TATRA- Automobile, gewidmet. Autos dieser Marke waren früher zahlreich auf den Straßen zu sehen. Die Pkws hatten dabei in ihrer Erscheinung stets etwas Exklusives, ausgedrückt z.B. in den drei Frontscheinwerfern der älteren Modelle. Die Lkws standen für Modernität und Zuverlässigkeit.
Hans Ledwinka konstruierte einige Modelle, die die Fahrzeugkonstruktion revolutionierten, seine Neuerungen wurden später auch von anderen Herstellern übernommen und weiterentwickelt. Fast das gesamte Spektrum der TATRA-Fahrzeuge wird bei dieser Ausstellung im Original oder in Modellen und Bauteilen gezeigt.
Eine andere Ausstellung (bis 24. Mai) ist dem Leben und den Verdiensten von Ricard Hartmann (1809- 1878), dem "Sächsischen Lokomotivkönig" gewidmet. In seiner Chemnitzer Firma baute er von 1848 bis 1929 insgesamt 4612 Dampflokomotiven, die dann in aller Welt unterwegs waren. Das Verkehrsmuseum zeigt eigene Exponate und Leihgaben des Sächsischen Industriemuseum Chemnitz. Ein Sonderführung gibt es am 4. Mai um 15 Uhr. Hp
