13. Juli 2010

Dresden Monarchs: Baden gegangen, aber nicht unter

Dresden Monarchs: Baden gegangen, aber nicht unter Den  Dresden Monarchs steht das Wasser zwar bis zum Hals, aber das rettende Ufer ist noch nicht außer Sicht. Es ist nur schade, dass es für eine (unter den gegebenen Umständen) recht ordentliche Leistung  diesmal wieder solch kalte Duschen gab. Denn dass die favorisierten Kieler das Spiel ungefährdet mit 14:26 (0:3, 7:13, 7:10, 0:0) gewinnen konnten, ging auch auf zwei unerklärliche Aussetzer bei den Gastgebern zurück. Nach dem 0:9 war noch alles drin, als Jeffrey Wollin sein erster Touchdown gelang. Aber warum ließ man sich in allerletzter Sekunde vor der Pause nachtoller Gegenwehr von einem 40 Yard-Pass der Gäste überraschen?! Doch selbst an diesem 7:17 verzweifelten die Dresdner nicht. Als Quarterback kam Jared Dumm  immer besser ins Spiel. Als jedoch ein bereits gestellter Punt-Empfänger noch auf und davon sprinten konnte, stand es 7:26. Zwar punktete Jeffrey Wollin ein zweites Mal, doch die Kieler hatten den Sieg da bereits in trockenen Tüchern.
Die Monarchs sind baden gegangen, allerdings nicht unter. Nur wird ihnen jetzt keiner von außen einen „Rettungsring“ zuwerfen. Sie müssen sich endlich selbst freischwimmen!
      Hans-Georg Prause


Die Dresdner Footballer können es sich eigentlich kaum leisten, mal eine „ruhige Kugel“ zu schieben, aber „PLAY Bowling & More“ im Elbepark, einer der Sponsoren der Monarchs, hatte kürzlich ins neu eröffnetes Bowlingcenter eingeladen. Bei dieser zusätzlichen Trainingseinheit ... konnte Jared Dumm (rechts) am besten abschneiden. Er ist eben ein wirklich vielseitiger Athlet, der bekanntlich nun auch die vakante Position des Quarterback auf dem Spielfeld ausfüllen muss und das gegen Kiel achtbar tat.
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