11. Mai 2010

Dynamo Dresden: Ein Spiegelbild des Spieljahres

Dynamo Dresden: Ein Spiegelbild des Spieljahres

Der Abpfiff der letzten Begegnung des Spieljahres war eine wahre Erlösung – für die Spieler in Schwarzgelb genau so wie für ihren Anhang – und letztendlich doch Grund für verhaltenen Jubel.

Warum nur verhalten? Immerhin hatten die Dynamos den SV Wuppertal mit 3:2 bezwungen und ihr Verspechen eingelöst, in der Saisonabschlusspartie die Negativserie von vier verlorenen Spielen in Folge ohne eigenes Tor zu beenden. Und das gelang ihnen eine Halbzeit lang durchaus vorzüglich. Nach nicht einmal zwei Minuten stand’s schon 1:0, Treffer zwei und drei folgten noch vor der Pause. Da wurde gewirbelt, kombiniert, aufs Tor geschossen, dass es eine Freude war. In Halbzeit zwei offenbarten sich jedoch wieder alte Schwächen. Missverständnisse und individuelle Fehler verhalfen den Wuppertalern, die bis dahin ihrem letzten Tabellenplatz entsprechend auftraten, zurück ins Spiel zu kommen und fast noch zum Ausgleich.

„Nach einer wirklich guten ersten Halbzeit haben wir zuletzt noch Schwein gehabt, unseren Fans wenigstens zum Abschluss einen Sieg zu schenken“, so Kapitän Thomas Hübener zurückhaltend. „Ansonsten kann man das letzte Spiel  durchaus als Spiegelbild unserer gesamten Saison  sehen.“                 Ekki

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