18. Mai 2010

Nach der Vulkanasche: Ohne Umweg nach London fliegen

Nach der Vulkanasche: Ohne Umweg nach London fliegen

Die isländische Aschewolke war Schuld: Als vor knapp einem Monat der Airbus A319 mit der Flugnummer LH 4767, aus London-Heathrow kommend, erstmals in Klotzsche landen sollte, war der Luftraum über großen Teilen Europas gesperrt. Erst drei Tage später konnte wieder geflogen werden. Die offizielle Premiere wurde nun am Montag  nachgefeiert – inklusive der Willkommensdusche durch die Flughafen-Feuerwehr. Dabei konnte man bereits konstatieren, dass die tägliche Nonstop-Verbindung zwischen der sächsischen Landeshauptstadt und der Weltstadt an der Themse gut angenommen wird.

„Mit dem Start sind wir ganz zufrieden“, unterstreicht Carsten Bömelburg von der Lufthansa. Allerdings sei eine solche internationale Verbindung ohne Zubringerverkehr aus anderen deutschen Regionen „kein Selbstläufer“. (Es wurde schon mal eine Direktverbindung Dresden – London eingestellt.) Bömelburg mahnt: „An beiden Enden muss kontinuierlich für diese Verbindung geworben werden, damit auf Dauer die Fluggastzahlen stimmen und wir kostendeckend fliegen können.“

Täglich 16.05 Uhr startet der Airbus (LH 4766) in Dresden  und landet nur zwei Flugstunden (und 600 Meilen) später, 17.05 Uhr Ortszeit, in Heathrow. Wer von dort kommt, nimmt ab 12.35 Uhr den Flug LH 4767 und ist 15.30 Uhr (Ortstzeit) in Dresden.

 

Eingesetzt wird auf der neuen Route ein moderner Airbus A319 der British Midland (BMI) mit 138 bequemen Lufthansa-Sitzen.

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