26. Mai 2010

Rebellische Berliner verärgern die Monarchs

Rebellische Berliner verärgern die Monarchs

Nein, es waren (noch?) nicht die Berlin Adler, die am vergangenen Wochenende die Footballer aus Dresden so sehr verärgert haben, sondern das Aufsteigerteam aus der Hauptstadt, die Rebels, brachten den Dresdnern eine 0:7-Niederlage bei. Nun stehen in deren Reihen kaum unerfahrene Spieler, aber die Art und Weise, wie da verloren wurde, war und ist das eigentliche Problem. Denn es soll ein schwaches Spiel beider Teams gewesen sein.   Nur, die gastgebenden Rebels haben es eben gewonnen!

Im Dresdner Spielbericht wird von einem Totalausfall der eigenen Offense geschrieben. Klar, gegen so einen Kontrahenten kein Pünktchen auf die Anzeigetafel bringen zu können, das ist schon etwas peinlich. Headcoach Gary Spielbuehler sei, so war es im Internet zu lesen, etwas mehr als nur laut geworden. Hat er wirklich die Offense Line als „Krümel“ bezeichnet? Nun, die Jungs werden solche Worte, gesprochen im Augenblick einer ganz, ganz dummen Niederlage, nicht auf die Goldwaage legen.

Am Sonnabend kommen die Berlin Adler nach Dresden. Da müssen die „Krümel“ wieder klotzen und sich wie ein Felsbrocken in der Brandung dem Angriff des amtierenden GFL-Meisters entgegenstellen. Wer will sich denn in dem ersten Heimspiel der Saison und als Gastgeber in einem modernen Stadion  gern vorführen lassen?! Und wollen die Monarchs als ein Team nicht auch eindrucksvoll Werbung für American Football machen!

H.-G. Prause

Das Spiel am Sonnabend im Rudolf-Harbig-Stadion beginnt 14.30 Uhr.

 

Wird der Quarterback Bryan Waggener (links / mit Paul Krems) beim ersten Monarchs-Heimspiel dieser Saison die Dresdner zum Erfolg führen können? Seine Offense steht unter (Erwartungs-)Druck.  Die Fans wollen es wissen: „Wo geht’s lang ...?“          Foto: Weihs

 

 

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