29. Juni 2010

Montage an der Mole: Eine Brücke für die Radfahrer

Montage an der Mole: Eine Brücke für die Radfahrer

Dichtgedrängt standen vergangene Woche viele Schaulustige an den Absperrgittern der Baustelle an der Leipziger Straße und verfolgten neugierig das Geschehen dahinter. Die Montage der Molenbrücke hatte begonnen. Es gab viel zu sehen in dieser Ecke von Pieschen: Zur Vorbereitung der Montage der Stahlteile verschiffte ein Ponton die Stahlstütze für die Plattform und das erste, rund 38,5 Tonnen schwere und 30,50 Meter lange Stahlteil der Vorlandbrücke zum Pieschner Hafen. Tags darauf transportierte ein Ponton die 20 Tonnen schwere Plattform, sowie das 30 Meter lange und 36 Tonnen schwere zweite Stahlteil der Vorlandbrücke zur Mole, wo Fachleute die Teile zusammenbauten. Später erfolgte die Montage des Pylons, mit 50 Tonnen Gewicht und 33,50 Meter Höhe das zweitgrößte Teil, ebenfalls vom Wasser aus und der Aufbau des 23 Meter langen und 34 Tonnen schweren Brückenteils zwischen Pylon und Leipziger Straße. Abschließend wurde das Strommittelteil montiert. Ein Mobilkran befestigte das 59,30 Meter lange und 70 Tonnen schwere Stahlteil vom Wasser aus. Dazu wird es in der Nähe des Pylons an das bereits montierte Brückenteil gelenkig angeschlossen. Anschließend werden zwei Seilgruppen am Stahlteil und danach am Pylon eingehängt. Das Ablassen erfolgt dann im steten Wechsel mit dem Nachspannen der Seile bis die Plattform auf der Mole erreicht ist. In den kommenden Wochen werden die Montagestöße verschweißt, die Seile montiert und gespannt. Am 23.August soll die Brücke fertig sein.

Text und Foto: A. Weihs

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