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05. April 2011

Eishockey-Playoffs: Zwischen Jubel und Trauer lagen nur drei Minuten

Eishockey-Playoffs: Zwischen Jubel und Trauer lagen nur drei Minuten
So schreibt der der Sport  immer wieder die seltsamsten Geschichten. Eine, auf die die  Eislöwen gern verzichtet hätten, trug sich am Sonntag Abend in der EnergieVerbund Arena zu. Nachdem die Elbestädter das erste Playoff-Halbfinalspiel in Schwenningen mit 1:4 verloren hatten, waren sie in der eigenen Halle im zweiten Match schon auf dem besten Weg, den Spieß umzudrehen. Nach dem ersten Drittel führten die Hausherren 3:1. Dieses Polster verteidigten sie taktisch clever und mit großem Kampfgeist auch im gesamten zweiten Abschnitt. Als Hugo Boisvert dann im letzten Drittel fünf Minuten vor Schluss sogar das 4:1 markierte, herrschte unter den rund 4000 blau-weißen Anhängern nur noch Jubel. Der wurde in der 57. Minute durch das 2:4 der Gäste zwar etwas gedämpft, aber eben nur leicht. Was dann aber geschah, glich einem Albtraum. Mit einem Doppelschlag von Dan Hacker glichen die Schwenninger zum 4:4 aus und Top-Torjäger Brock Hooton versetzten den Eislöwen wenige Sekunden vor der Schluss-Sirene mit dem Siegtreffer für die Schwäne den endgültigen Genickschlag.

05. April 2011

3. Fußball-Bundesliga: Dynamo Dresden muss sich hinten anstellen

3. Fußball-Bundesliga: Dynamo Dresden muss sich hinten anstellen
Die Weichen waren bereits gestellt, der erhoffte Sprung auf den Relegationsplatz schien für die Dynamos nach dem vorangegangenen  Punktverlust des (Noch-)Dritten Offenbach nur noch ein Formsache, zumal die Schwarzgelben  beim Tabellen-18. VfR Aalen antreten mussten. Doch bekanntlich kommt es oft erstens anders und zweitens als man denkt: Nach einem indiskutablen 0:1 mit (zu) vielen längst vergessen geglaubten Rumpelfußball-Einlagen muss sich Dynamo erst einmal bei der Vergabe des „Platzes an der Sonne“ hinten anstellen. „Gut, dass der vermeintliche Ausrutscher von Aalen schnell getilgt werden kann, denn mit einem ordentlichen Spiel und drei Punkten heute gegen Erfurt kann alles wieder gerade gerückt werden“, so gibt der Kapitän Thomas Hübener die Marschrichtung vor. Rund 27 000 Zuschauer (abzüglich rund 1000 Erfurter) werden die Dynamos im glücksgas stadion stimmgewaltig unterstützen und für Gänsehaut-Stimmung sorgen.

29. März 2011

Leserausflug zu Ostern: Frühschoppen im Zug mit Bierverkostung

Leserausflug zu Ostern: Frühschoppen im Zug mit Bierverkostung

Nur noch 26 Tage, dann heißt es Rucksack schnüren und in die Wanderschuhe schlüpfen. Am Ostermontag haben Sie, lieber Leser, wieder die Möglichkeit, „Mit dem Boten in Sachsen unterwegs“ zu sein. Der Sächsische Bote und der Dresdner Reiseveranstalter Sachsenträume laden ein, am 25. April entzückende Kleinode vor der Haustür zu erkunden. Mit dabei ist die Freiberger Brauhaus GmbH. Türen schließen, Vorsicht an der Bahnsteigkante – 9.42 Uhr setzt sich die Weißeritztalbahn (Foto) in Bewegung und der Osterausflug beginnt mit einer ca. halbstündigen Fahrt nach Malter. Anekdoten und Geschichten zur traditionellen Brau- und Handwerkskunst sowie eine Verkostung sächsischer Bierspezialitäten durch die Freiberger Brauhaus GmbH inklusive. „Dieser stimmungsvolle ‚Frühschoppen‘ lässt den Ausflugsbeginn zu einem kurzweiligen Erlebnis werden.

Kontakt: Sachsenträume GbR, Dominik Puschmann, Könneritzstraße 11, 01067 Dresden, Telefon (0351) 213 913 40, Telefax (0351) 213 913 44, E-Mail info@ sachsentraeume.de und Internet www.sachsen-traeume.de.

29. März 2011

Zur Eröffnung: Drei lange Einkaufstage in erweiterter Altmarkt Galerie

Zur Eröffnung: Drei lange Einkaufstage in erweiterter Altmarkt Galerie

Es ist so weit: Am Donnerstag, dem 31. März, öffnet um 8 Uhr der Erweiterungsbau der Altmarkt-Galerie in Dresden. In der neuen dreigeschossigen Mall präsentieren sich rund 100 zusätzliche Fachgeschäfte, Cafés, Restaurants und Dienstleistungsbetriebe. Ebenfalls zur Erweiterung gehören Büros und ein Hotel. Insgesamt werden in Zukunft rund 2000 Menschen in der Altmarkt-Galerie arbeiten – etwa 800 mehr als bisher. Projektpartner für die 165-Millionen-Euro-Erweiterung sind die Deutsche EuroShop, die TLG IMMOBILIEN und die ECE. Mit ihrer Erweiterung kommt die Altmarkt-Galerie auf insgesamt 200 Geschäfte. Center Manager Thorsten Kemp rechnet mit etwa 100 000 Besuchern am ersten Öffnungstag und dann täglich mit etwa 40 000 Kunden. Am Eröffnungstag, dem 31. März, sowie am Freitag, dem 1. April, können Dresdnerinnen und Dresdner sowie Gäste der sächsischen Landeshauptstadt die Altmarkt-Galerie jeweils bis 22 Uhr erkunden. Am Sonnabend, dem 2. April, lädt das Center dann zum Mitternachts-Shopping bis 24 Uhr ein.

Die Altmarkt Galerie bekommt mit ihrer Erweiterung nun auch einen Eingang von der Wilsdruffer Straße her.  Wenn dort am Donnerstag den Kunden der sprichwörtliche rote Teppich ausgerollt wird,  ist eine weitere innerstädtische Baustelle fertig geworden.        Foto: ddbd

29. März 2011

Biogas-Anlage: Ist das die Energie für die Zukunft?

Biogas-Anlage: Ist das die Energie für die Zukunft?
Gerade jetzt, vor dem Hintergrund der atomaren Katastrophe in Japan, stellt sich auch immer mehr Dresdnern die Frage: Wie sieht die Energiegewinnung der Zukunft aus? Nachhaltig erzeugte Energien sind auf dem Vormarsch – da kam der „Tag der Offenen Tür“ der DREWAG in der Biogas-Anlage Klotzsche gerade recht. Da konnte man sich über die alternative Energiegewinnung mittels Biogas informieren und die erst im Dezember 2010 in Betrieb genommene erste Biogasanlage der  besichtigen. Nicht oft hat man dazu Gelegenheit, zumal auch noch eine fachkundige Führung ermöglicht wurde. Zahlreiche Besucher nutzten diese Möglichkeit trotz schlechten Wetters.

29. März 2011

Stadtrat: Große Mehrheit für den Umbau des Kulturpalastes

Nach einer kontroversen Debatte beschloss der Stadtrat vorigen Donnerstag, ab 2013 den Kulturpalast zu sanieren und den jetzigen Festsaal zu einem Konzertsaal mit hochwertiger Akustik umzubauen. Außerdem soll ein Theater für das Kabarett „Herkuleskeule“ Platz finden, und die Städtische Bibliothek zieht vom WTC in den neuen Palast. Während SPD und die Linke gegen diesen Plan stimmten, votierten die anderen Fraktionen dafür.

29. März 2011

Neptunbrunnen: Ein Denkmal erwacht so zu neuer Schönheit

Neptunbrunnen: Ein Denkmal erwacht so zu neuer Schönheit

Der Neptunbrunnen von Lorenzo Mattielli auf dem Gelände des Krankenhauses Friedrichstadt spielt in der ersten Liga europäischer Brunnenanlagen des 17. und 18. Jahrhunderts. Leider machte er zuletzt jedoch einen traurigen Eindruck, verfiel zunehmend. Seit Jahrzehnten setzen sich deshalb Dresdner dafür ein, dieses einzigartige Denkmal zu retten. Doch erst 2009 brachte die hoffnungsvolle Wende. Im Rahmen des Stadtentwicklungsprojektes Dresden West/Friedrichstadt wurden Fördermittel der EU sowie Eigenmittel der Stadt zur Verfügung gestellt. Mit vielen Spenden von Dresdner sowie einem Nachlass von Dora Maria Sprung konnte die Sanierung begonnen werden. Die erste Etappe ist jetzt abgeschlossen. Die Figuren und das obere Becken sind saniert. Metallattribute, wie der Kranz in den Händen Neptuns, entsprechen wieder dem Originalzustand des Brunnens.

Bürgermeister Detlef Sittel (links) vor dem Neptunbrunnen im Gespräch mit dem stellvertretenden Verwaltungsdirektor des Krankenhauses Friedrichstadt, Professor Dr. Wolfgang Niederlag.           Foto: Ruhnau

29. März 2011

Im Großen Garten: Ankunft für die kleine Dampflok „Lisa“

Im Großen Garten: Ankunft für die kleine Dampflok „Lisa“

Wie immer bei solchen Anlässen zog es zahlreiche Schaulustige in den Großen Garten, als in der vergangenen Woche die Dampflok Lisa nach Reparatur- und Wartungsarbeiten aus dem Dampflokwerk im thüringischen Meiningen an ihren Heimatstandort zurück kehrte. Noch im vergangenen Jahr wurde die sechzig Jahre alte Lok mit der zweiten Dresdner Dampflok „Moritz“ zur Überholung nach Thüringen gebracht. Während für die „Lisa“ nur routinemäßige Wartungsarbeiten anstanden, waren die Reparaturarbeiten für die „Moritz“ aufwändiger. Für sie musste nach längerer Betriebszeit der Kessel aufgearbeitet werden. Die sogenannte Kesselfrist von 4 Jahren war abgelaufen und der Dampferzeuger mußte in der Kesselschmiede des Werkes aufgearbeitet werden. Außerdem erhält sie eine neue Lackierung.

Mittels eines Krans wurde die Lok "Lisa" vom Tieflader in die Gleise gehoben, um kurz darauf im Bahnhof vor ihrem ersten Einsatz in diesem Jahr noch ein wenig zu verschnaufen. Ihre Saison beginnt dann Mitte April.     Foto: Weihs

29. März 2011

Projekt „Genesis Klassik“: Originale Songs in einer neuen Hülle

Projekt „Genesis Klassik“: Originale Songs in einer neuen Hülle
Für ein paar Jahre war er Sänger von Genesis: Ray Wilson.   Nun nutzt er diesen Teil seiner (umfangreichen) künstlerischen Vergangenheit für das Projekt „Genesis Klassik“, mit dem er auf Tournee ist und am 5. April in Dresden im Kulturpalast auftritt. Mit dabei: Stiltskin, das Berlin Symphony Orchestra und die  Genesis-Hits. Mit Ray Wilson sprach Andreas Weihs:   

Zunächst eine Frage ohne Musik: Du bist Mitglied der SG Dynamo Dresden?
Das war schon eine amüsante Geschichte. Dresden wollte zu seinem Hallenturnier dreißig Jahre nach dem ersten internationalen Auftritt (Messe-Cup 1967 gegen Glasgow Rangers, d.R.) unbedingt jemanden aus Glasgow in ihrer Promi-Mannschaft haben. Da keiner aus der alten Truppe greifbar war, stellte der Glasgow-Präsident kurzerhand den Kontakt zu Dynamo her. Dresden hat bis heute einen klangvollen Namen in Schottland und ich mag diese Stadt, also flog ich los. Mann, oh Mann – obwohl ich schon seit Kindesbeinen Fußball spiele, das war ein Tempo, unfaßbar! Wir haben zwar haushoch verloren, aber als Trostpreis gab’s die Mitgliedschaft bei Dynamo Dresden.

29. März 2011

Dynamo Dresden: Kein Sprung, aber wenigstens ein Schritt

Dynamo Dresden: Kein Sprung, aber wenigstens ein Schritt
Einmal musste es ja passieren! Auch die längste Serie hat mal ein Ende – und ganz ehrlich: So lang war Dynamos Siegesserie nun auch wieder nicht. Nach einem 0:0 im Nahholspiel gegen Heidenheim ist die viel zitierte Folge von zehn Siegen aus dem Meisterjahr 1988/89 auf dem halben Wege geplatzt. Dennoch bleiben die Dynamos weiter auf Kurs. Der Sprung auf den Relegationsplatz drei wurde leider verpasst, aber doch ein kleiner Schritt in die gewünschte Richtung gemacht. Dynamo lauert nun auf Rang vier, punktgleich mit den (noch) davor liegenden Offenbacher Kickers auf die nächste Chance.

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