24. Januar 2012
In eigener Sache: Junges Team schafft neue Optik für Sächsischen Boten
Von Ute Franke
Jünger, übersichtlicher und strukturierter erscheint ab heute der „Sächsische Bote“. Diplom-Designerin Anja Püchel (31), Grafiker David Heintze (25) sowie Grafiker und Fotograf Ronny Rozum (31) von der Dresdner Agentur creaface haben für das Wochenblatt eine moderne, innovative Optik entwickelt.
„Die Arbeit hat uns viel Spaß gemacht. Wir hatten nur wenige Vorgaben und konnten eigene Ideen einbringen“, sagt Anja Püchel. So haben die Gestalter eine Vielzahl von Varianten für den Titelkopf vorgeschlagen. „Die Geschäftsführung hat sich letztendlich für die jetzt verwendete Variante mit den schlanken Buchstaben entschieden“, erklärt Püchel. Bestimmte Farben, wie das „Sachsen-Grün“ und das neue Orange-Gelb setzen Akzente und geben Orientierung. Mit der Veränderung des Gelbtons soll ab sofort auch äußerlich dokumentiert werden, dass das im Regierungsbezirk Chemnitz erscheinende Anzeigenblatt „Blick“ und der „Sächsische Bote“ beide zum Chemnitzer Verlag gehören. Auch für den „Blick“ haben die Dresdner den Relaunch kürzlich realisiert.
„Wenn man ein neues Layout entwickelt, ergeben sich immer Modifikationen. Aber wir sind überzeugt, dass sich die Leser schnell daran gewöhnen“, ist Ronny Rozum überzeugt. „Wir haben versucht, die Struktur zu vereinfachen und eindeutige Hirarchien auf den Seiten zu schaffen. Große Fotos gehören zur modernen Zeitungsgestaltung ebenso wie ein luftiges Schriftbild“, weiß der Fotograf.
Das junge Team von creaface hat seit Gründung der Agentur 2004 viele Erfahrungen gesammelt, etwa Bücher illustriert, Werbebeilagen für die Sächsische Zeitung sowie Magazine und Broschüren für die TU Dresden gestaltet. Poster, Flyer, Karten und Webseiten entstanden etwa für das Karl-May-Museum Radebeul und für Hotels im deutschsprachigen Raum.
Grafiker David Heintze und Designerin Anja Püchel haben dem „Sächsischen Boten“ eine frische Optik verpasst. Foto: Ronny Rozum
