15. April 2008

OB-Wahl in Dresden: Vom Rathaus ins Rathaus?

Lange gab es ein kommmunalpolitisches Rätselraten, wen wohl die FDP als ihren Kandidaten bei der OB-Wahl am 8. Juni ins Rennen schicken wird. Zunächst hatte sogar der suspendierte Ingolf Roßberg nicht ausgeschlossen, wieder zu kandidieren. Seit einiger Zeit aber steht fest, dass sein neu aufgerollter Prozess bis zum Wahltermin nicht abgeschlossen sein wird. Damit war ein mögliches Comeback von Roßberg hinfällig.

Dann kam der Grimmaer Bürgermeister Matthias Berger ins Gespräch. Der sagte jedoch ab.

Seit vergangenem Wochenende mit dem Stadtparteitag der FDP steht aber fest: Dirk Hilbert, derzeit bereits als Wirtschaftsbürgermeister der Stadtverwaltung angehörend, will vom Rathaus wieder ins Rathaus, dann aber auf den Chefsessel. Manche meinen nun, dass Hilbert nur "die zweite Wahl" der Liberalen sei; andere sagen, dass seine sehr guten Kontakte zur Dresdner Wirtschaft für ihn sprechen könnten.

Hilbert tritt im Wahlkampf gegen Helma Orosz (CDU), Eva Jähnigen (Bündnis 90/Die Grünen), Peter Lames (SPD) und Klaus Sühl (Die Linken) sowie Friedrich Boltz als Einzelbewerber an. Es hat sich aber noch ein anderer Kandidat zu Wort gemeldet: Marcus Kührt will für die Bürgerrechtsbewegung Solidarität (BüSo) kandidieren, braucht jedoch noch die dafür erforderlichen Unterstützungsunterschriften. Zu lesen war dieser Tage auch von Michael Winkler als einem weiteren Einzelbewerber.

Welche dieser Namen am OB-Wahltag auf den Wahlscheinen stehen werden, das entscheidet am 13. Mai der Gemeindewahlausschuss.

her

Mehr Aktuelles zu Dresden und dem Umland in der "Dresdner Woche" bei www.dresden-report.de

Anmeldung
Anzeige
Beruf(s)leben